Die diesjährigen Wandertage führten uns vom vom 26. Mai bis zum 29. Mai 2026 nach Ahrweiler als zentralen Punkt für die Erkundigung der näheren und weiteren Rhein-/Ahrumgebung, wobei Schwerpunkt kulturelle und lokale Sehenswürdigkeiten waren.
Tag 1: Anreise und Weinprobe / Weinkellerführung
Am ersten Tag haben wir nach einem 2km Fußmarsch einen Weinkeller mit Weinprobe besichtigt und dort das Abendbrot eingenommen. Die 2stündige Information über die verschiedenen Rebsorten und die Verarbeitung bis zum fertigen Wein war sehr interessant, und der Fußweg zurück zum Hotel war nach acht verschiedenen Weinproben sehr lustig.
Tag 2: Maria Laach und Lava Dome
Am zweiten Tag stand für uns eine Busfahrt durch die Südeifel an. In Mendig, im Lava Dome wurden lokale Vulkanausbrüche demonstriert. Der Laacher-See gilt nach wie vor, als der größte Vulkansee Europas, beim größten Vulkanausbruch vor ca. 11.000 Jahren wurde die Asche ca. 30km hoch in die Atmosphäre geschleudert und regnete sich sogar bis Schweden und Italien als Bims ab.
Lavakeller, 30m unter der Erde mit 155 Stufen Ab/Aufgang, hier zeigten einige noch vorhandenen Basalt/Stützsäulen woraus und wie früher in mühseliger Handarbeit Mühlsteine gewonnen wurden, später dienten die riesigen Hallen auch als Bierkeller und heute als Hochzeitevent betonenswert sind die natürlichen Strukturen des Basalts als fünf- bzw. sechseckige Säulen.
Tag 3: Remagen
Am dritten Tag haben wir die neue elektrifizierte Ahrtalbahn benutzt, um nach Remagen zu kommen. Nach einem kurzen Weg durch die Stadt, kamen wir zur Rheinpromenade, die uns zur „Brücke von Remagen“ führte, hier war es jedem freigestellt, das Friedensmuseum im Brückenkörper zu besuchen oder sich anhand der deutschen und amerikanischen Erklärungstafeln über die Geschichte der Brücke im letzten Teil des 2. Weltkrieges zu informieren durch den bekannten Film „die Brücke von Remagen“ wurde jedem, die dramatische Endsituation durch die Verteidigung der indoktrinierten Hitlerjugendlichen bis zur Rheinüberschreitung durch die amerikanische Division und der dann erfolgenden Sprengung wieder ins Gedächtnis zurückgerufen.
Die Rückfahrt erfolgte individuell zu unterschiedlichen Zeiten. Viele haben die Gelegenheit zum Stadtbummel und Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten (röm . Castell, röm. Wasserleitungen und nicht zuletzt zur Besichtigung der Apollinaris Kirche auf der Höhe mit Fernblick auf den Drachenfels) genutzt.
© Josef Heck